Meandro y tiempo

Acá te mando algo más de Rombach: sobre la fuente del tiempo (A), la base de la historia (B), y el desarrollo del meandro del «momento del tiempo» como el «Ursprung» del tiempo (C). En alemán «Augenblick» significa ¡El momento de la mirada de los ojos!

Después te debo todavía la traducción de las anotaciones y mis respuestas a los otros puntos...

Norberto


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A: Zeitquell: Bestimmte Zukunft-Entwürfe setzen bestimmte Vergangenheits-Verständnisse voraus, alles, was »Zufunkt« haben will, muß sich eine dazu passende »Vergangenheit« wirksam werden lassen. Dies gilt nicht nur für den Menschen. Der Ausgriff nach der einen Seite ist nur zusammen mit dem Ausgriff nach der anderen Seite möglich. Die Zeit nicht linear, die Vergangenheit ist nicht vergangen. Das ontologische Grundbild der Zeit ist der Quell, nicht die Linie. Der Quell ist das Grundbild des Ursprungs - die Linie ist das Grundbild der »Ursache«. Die Zeit gründet Ursprung. Sie »bleibt« im Ursprung, sie geht, solange sie »ursprünglich« ist, nicht aus ihm heraus.

B: Wesensformel der Geschichte: Nimmt man zur ontologischen Grundform den Inhalts- ind Wertaspekt hinzu, so entsteht die Grundform des »Dimensionensprungs«. Es geht um »höhere« Zukunft, und diese setzt jeweils eine »tiefere« Vergangenheit voraus; allein aus dieser kommt die Kraft des höheren Aufschwungs. Beides wird durch das Phänomen des »Augenblicks« vermittelt. Der »Augenblick« ist die Präsenz (die Zeitform) des Ursprungs. Er steht nicht in der »ablaufenden« Zeit, er hat darin keine »Stelle« und Keine »Dauer«. Wer den »Augenblick« erfaßt und ergreift, den »Kairos«, läßt den Ursprung selber springen. In seiner Zeit ist die ganze Zukunft und die ganze Vergangenheit enthalten.

C: Entstehung des Mäander: DIe hier aufgedeckte Grundlinie der (ursprünglichen) Zeit ist das Grundelement des »Mäander« (vgl. S. 148). Der Mäander zeigt, wie ein Augenblickselemet in ein anderes übergeht (bzw. nicht »übergeht«, sondern von ihm »ab-gelöst« wird). Auf diese Weise wird der »Augenblick« zum »Moment« (zum »Bewegenden«, sprachlich von movere, bewengen, her). Die (ursprüngliche) Zeit ist eher »bewegend« als »bewegt«. Die ganze abendländische Zeitphilosophie hat die Zeit bisher nur als bewegt, nicht als bewegend gedacht, ausgenommen nur Heraklit un Nietzsche; auch Hegel und Heidegger sind der »ursprünglichen« Zeit nur nahegekommen, haben sie nicht erreicht. Man erreicht sie nur von der Ontologie des Ursprungs her, also unter Voraussetzung der Konkreativität.


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